Ernst U. Hofmann - freier Journalist und Autor des Buches "Der Kampf gegen die Unmenschlichkeit wird hiermit eröffnet". Hat mehrere Petitionen eingereicht bei der EU, BRD und Schweiz.Ernst U. Hofmann

Das Gespräch wurde von Albina A. von Seiten unserer Redaktion geführt:  Ernst, was denken Sie, wenn Sie Meldungen bekommen das es wieder Opfer unter der Zivilbevölkerung - besonders Kinder durch den Beschuss der ukrainischen Armee gegeben hat ?

Ernst Hofmann: " Das ganze Geschehen in der Ukraine ist völkerrechtswidrig... so das Verhalten der Regierung von Kiew, der NATO- samt EU-Staaten. - Das juristische Problem besteht darin, dass es in der Ukraine noch kein Völkerstrafgerichtsbuch gibt und dass die Ostprovinzen keine Möglichkeit haben, beim Internationalen Strafgerichtshof der UNO Klage einzureichen. - Werde morgen die Möglichkeit einer Strafanzeige oder Strafklage beim Europäischen Strafgerichtshof abklären.An sich sollte das möglich sein, muss aber zuerst abklären, ob die Ukraine Mitglied des Europarates ist, wenn ja, sollte ein guter Rechtsanwalt der Ostprovinzen das tun.

Redaktion :  Wie denken Sie, wann wird Frieden sein ? 

Ernst Hofmann: " Nach meiner Beurteilung erst, wenn das "dubiose" Regime weg ist.

Redaktion:  Welche Möglichkeiten  hat die Friedensbewegung und Menschenrechtsgruppen in der EU , um Einfluss auf das geschehen in der Ukraine - Donbass zu nehmen?

Ernst Hofmann: " In mehreren Ländern Europas finden regelmässig Demonstrationen für Frieden statt.  Die letzte grosse in München, sie dauerte 2 Tage (1. und 2. August). Viele Menschen hier haben Angst vor einem Dritten Weltkrieg. aber ich, das wird momentan nicht der Fall sein.... denn Russland steht nicht alleine da.

Redaktion :Wie sehen Sie die Rolle Deutschlands bzw. Der EU in diesen Konflikt?

Ernst Hofmann: " Deutschland spielt keine Rolle. Es ist immer noch von den USA besetzt und muss das Machen, was das US-Regime und seine Lobby befiehlt. - Deshalb ärgern sich immer mehr Deutsche.

Redaktion: In Deutschen Zeitungen werden wir als Seperatisten oder Moskau gesteuerte Terroristen dargestellt Wie sehen das Sie?

Ernst Hofmann: " Das ist die von den USA- samt NATO-Staaten manipulierte Meinung,  die durch Zeitungen, TV und Radio verbreitet wird. Aber immer mehr Leute wissen das und sind zornig auf die Politiker. Seit dem Zweiten Weltkrieg war die Stimmung des Volkes nicht nur in Deutschland so gefährlich wie jetzt. Sogar Professoren sagen öffentlich, es bald Zeit für eine Revoluzion. 

Redaktion:Sehen Sie eine Kriegsgefahr, die durch den Konflikt im Donbass ausgehen kann auch für Europa?                              

Ernst Hofmann: " Hoffentlich ist Krieg vorbei. Ich glaube, die Leute hier interessieren sich mehr über Situation jetzt, und wie wir Euch helfen können! Für alle Europäer ist es sehr wichtig, was in der Ukraine geschieht. Die NATO will dort Manöver machen  oder diese Manöver sind schon gestartet, wir wissen es nicht! Die politische Lage in Kiew nicht stabil ist - viel Unzufriedenheit.

Redaktion: Was kann getan werden, um weitere gewaltsame Auseinandersetzungen einzudämmen oder zu verhindern?

Ernst Hofmann: " Das ist das schwierigste Thema überhaupt. Ich glaube, das beginnt schon bei kleinen Kindern. Beispiele: da wird ihnen gesagt, die schwarzen Menschen oder die Russen oder Chinesen sind schlechte Menschen, die Amerikaner sind lieb,  usw. Dazu kommen die Politiker, die 200 UNO-Mitgliedstaaten investieren bereits 1 Billion US-Dollars jährlich in ihre Armeen (rund 65% davon die USA). Aber immer mehr Menschen wachen jetzt so langsam auf, auch in den USA.

Vielen Dank für das Gespräch

Hilfe für Donbass –
gegen die Sinnlosigkeit des Krieges

Die Welt hat Ihre klassischen Kriegsherde wie Syrien und Ukraine
und nicht Wenige befürchten noch weit größere Flächenbrände.
Daneben toben Cyberattacken und am Beispiel Griechenland wird
auch der Begriff eines Schuldenkrieges vorstellbar.
Hat die Menschheit also wirklich noch immer Nichts dazu gelernt?

Überall waren und sind es die einfachen Leute, die Kinder, also die
schwächsten Glieder der Kette menschlichen Zusammenlebens,
welche die unsinnigen Zechen zahlen müssen.

Unsinnig vor Allem auch deshalb, weil die Menschen selbst noch
nie den Krieg gewollt haben, sondern immer nur einige Wenige
der sogenannten Elite für ihren eigenen Vorteil  dieses Unheil
herauf beschworen und es zu verantworten haben, ohne zur
Verantwortung gezogen zu werden.

In der Adventszeit 2014 interviewte mich Anastasia Shkitina von
News Front zur Lage in der Ukraine

     www.youtube.com/watch?v=kBIxkgRw2jw&app=desktop

und seither lässt mich dieses Thema nicht mehr los.

Wenn ich jetzt von Michael Ellerhausen auf
www.donbass-info.de
angesprochen werde, so kann ich nur appellieren, diese Initiative
zu unterstützen.
Vor Allem die Kinderpatenschaften liegen mir besonders am
Herzen.
Auch das Kind auf dem Foto hat ein Recht auf Leben.
Auf seinem Plakat steht:
“ich will den Krieg nicht!“. Helfen wir ihm und den anderen
bedrohten Kindern in Donbass!

Ich will den Krieg nicht

Geben wir uns also einen Ruck – der nicht erst auf Geheiß eines
ehemaligen Bundespräsidenten durch unser wohlhabendes Land
gehen muss – und setzen unsere ganz persönlichen Zeichen
mitmenschlichen Handelns.

Harald Helfrich und die mit ihm schon in einigen Stücken bewährten
Theaterfreunde Oberammergau

www.theaterfreunde-oberammergau.de

haben aktuell mit “Das Nest“ 70 Jahre nach Kriegsende ein Stück
über eben die Sinnlosigkeit des Krieges und dabei speziell auch
über Kindersoldaten im 3. Reich gemacht, ein Thema, das – nicht
nur ihrer Ansicht nach – noch nicht allzu sehr im Bewusstsein der
Öffentlichkeit ist.
Junge Menschen, die völlig ohne Wissen fanatisch in eine Schlacht
geschickt werden.
Ein Zeitzeuge von damals hat sehr beindruckend erzählt: "Wir
wussten damals überhaupt Nichts von der Gesamtsituation.“
Und mahnt sehr beeindruckend“ “Nichtinformieren bedeutet Macht
haben!".
Spieszene " Das Nest "
Wir sind heute informiert und lassen wir uns auch von dieser
mahnenden Freiluft-Theateraufführung vor der Kolbensattelhütte
bei Oberammergau inspirieren, die Macht der pragmatischen
Nächstenliebe zu leben!

Erich Neumann, freier Journalist über www.presse.ag
und Medienunternehmer www.cmp-medien.de
Postfach 14 43, D – 87612 Marktoberdorf
GSM +49 1 60 962 86 676, e-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

© Bild: www.donbass-info.de CC – Kind mit Plakat
© Bild: www.theaterfreunde-oberammergau.de CC – Spielszene “Das Nest“

 

 

 


Als Initiator eines Projektes einen Kommentar schreiben?
Ja, weil es in mir kocht, wenn ich diese Bilder aus dem Donbass sehen muss. Deswegen ist es aus meiner
Sicht wichtig zu zeigen was "da unten" wirklich passiert.

Über den Begriff Separatisten kann man lange philosophieren. Über das Beschiessen von Wohngebieten nicht.

Poroschenko, der gerne Auftritte zelebriert, erhält von BILD und anderen das Mäntelchen des Kämpfers gegen Unmenschlichkeit und gegen das Böse.
Das er verantwortlich ist, das es erst zu einer Abspaltung der russischsprachigen Gebiete im Süden der
Ukraine  gekommen ist,wird vergessen und totgeschwiegen. Genauso wie totgeschwiegen wird, das militärisch
vollkommmen sinnlos Wohngebiete beschossen werden, wo sich kein Militär aufhält.

Erwartet Poroschenko
wirklich, das diese Menschen dann ihren Weg in die Unabhängigkeit verlassen, und gerne in der Ukraine als
Staat wieder leben, wenn sie zielstrebig getötet werden.
Ein glatter Verstoss gegen das Genfer Abkommen über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten.
Poroschenko schütz sie nicht, er lässt sie zielstrebig töten.
So heisst es im Punkt 1.des Genfer Abkommens auszugsweise : ......Personen, die nicht direkt an den Feindseligkeiten
teilnehmen.....Zu diesem Zwecke sind und bleiben in bezug auf die oben erwähnten Personen jederzeit und
jedenorts verboten:    a.  Angriffe auf Leib und Leben

Ist doch  klar und eindeutig , sogar für BILD Leser zu verstehen. Kein Angriff auf unbeteiligte Personen, Zivilisten, Wohngebiete, Kinder, Frauen.
Aber nichts anderes wird getan. Noch erstaunlicher ist es, das die Gralshüter der Menschenrechte -die Teilnehmer am G7 Gipfel ganz frech  Russland unter Putin an den Pranger stellen wollen. Die alte Klamotte: Haltet den Dieb wird wiederbelebt. Im Moment aber mit Erfolg.
Russland unter Putin ist vielleicht nicht das Gelbe vom Ei, aber die Ukraine ist es überhaupt nicht.
Ich möchte nur an den von der USA Botschaft über den Maidan angeschobenen Präsidentenwechsel erinnern. Hauptziele desse: Gas und eine Sperrspitze zu schaffen gegen Russland.
ich möchte erinnern an faschistische Regierungsmitglieder oder in Führungsebenen des Militärs. An paramilitärische Organisationen ähnlich SA und SS ( sie laufen sogar mit den faschistischen Symbolen herum)
Wo bleibt der Aufschrei in der westlichen zivilisierten Welt , von den Parteien, die das" christlich" im Namen führen?

Warum unterstützen sie Kriegsverbrecher und Mörder von Kindern, anstatt sich für sie einzusetzen.
Wenn das die Politiker nicht können oder wollen oder dürfen ( weil andere Order aus der USA) dann müssen wir das tun.
Aufschreien, Protestieren, Schützen, Helfen, Beistand leisten.
Beenden wir nicht dort den Konflikt, beenden wir nicht das Töten, so laufen wir Gefahr, auch bei uns durch eine Ausweitung der Konfliktes vielfachen Tot in Kauf nehmen zu müssen.
Allerdings zu einem grossen Prozentsatz wieder von Unschudigen.
Denn die Schuldigen dann- unsere Regierung, wird sich rechtzeitig in ihren Bunkern verkriechen.
Nun denn, lassen wir nicht unseren Frust in sozialen Netzwerken ab, tragen wir ihn in die Realität.
Deutschlich gesagt: helfen wir dem Donbass, so helfen wir auch uns.

Michael Ellerhausen