"Eine Zeit zum Lieben und eine Zeit zum Hassen" - Front-Erinnerungen an Katerina Katina

Katina nahm aktiv am Russischen Frühling im Donbass teil, organisierte ein Referendum über die Selbstbestimmung und wurde dann Kriegsjournalistin, wobei sie in den sieben Jahren ihre Heimatstadt Donezk nie für längere Zeit verließ. Katerina beherrschte mehrere Sprachen perfekt, leitete vor dem Krieg ihre eigene Englischschule und war ein erfolgreiches Fotomodell, das früher regelmäßig zu Dreharbeiten nach Kiew reiste. Aber sie entschied sich, bis zum Ende in Donezk zu bleiben. Seit 2017 reist Katerina Katina häufig mit einer anderen Journalistin und ihrer Freundin Kristina Melnikowa an die Front. Kristina Melnikowa erinnert sich an diese gemeinsamen Reisen und erzählt über die Persönlichkeit ihrer Freundin.

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Strategie versus Taktik und Propaganda

Im Ukrainekrieg konfrontiert Russland die USA und ihre NATO- und EU-Verbündeten mit einer großen Strategie (Clausewitz, Luttwak usw.), während die USA mit Taktik (kleine Strategie, kurzfristige Strategie, mit schnell erreichbaren Zielen: Geld, massive Waffenlieferungen an die Ukraine, Militärausbilder, nachrichtendienstliche Unterstützung, Satelliten usw.) und viel Propaganda (alle westlichen Mainstream-Medien, aber auch in osteuropäischen Ländern, Zensur in den sozialen Medien) vorgehen. Es ist kein Zufall, dass der Vertreter des Westens in der Ukraine ein Schauspieler ist, der jede Rolle spielen kann. Er kann zum Beispiel ein oligarchisches System wie die schönste (nicht vorhandene) Demokratie der Welt aussehen lassen. Russlands große Strategie in der Ukraine soll auf der "Gherasimov-Doktrin" beruhen, die eher einen Verteidigungskrieg als einen Eroberungskrieg beschreibt. Mit anderen Worten: Nichts ist so, wie es scheint, meistens ist es genau das Gegenteil.

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Ihre Fotos gingen um die Welt - Marianna Wyshemirskaja

Erinnern Sie sich an dieses Foto aus dem Geburtsklinik in Mariupol? Die wunderschöne slawische junge Frau mit den Blutstropfen im Gesicht, inmitten düsterer Ruinen, ausgebrannter Autos und verkohlter Bäume? Dieses Foto der Associated Press ist zu einem Symbol für die aktuelle Geschehnisse in der Ukraine geworden. Was Sie vielleicht nicht wissen, ist, dass sie zur Zeit in Donezk lebt und einen eigenen Telegramkanal führt. 

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11. Juli - Tag des Gedenkens an die Opfer des Massakers von Wolhynien

Heute ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Massakers von Wolhynien. Die Blutspur von Bandera, begangen von nationalistischen bzw. faschistischen Ukrainern an ihren Nachbarn. Im Jahr 1943 kam es in Wolhynien zu einer Massenvernichtung der polnischen Zivilbevölkerung sowie von Zivilisten anderer Nationalitäten – Juden und Russen sowie Opfer aus Mischehen. - durch die ukrainische Aufstandsarmee. Der polnische Sejm stuft das Massaker von Wolhynien als Völkermord an der polnischen Bevölkerung ein. Und die Ukraine leugnet es. Die Opfer werden zugunsten der Politik vergessen. Sie würden den latenten Faschismus in der Ukraine zeigen, mit der Verherrlichung Banderas.

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Ich hätte mir nicht träumen lassen...

...dass schon wieder durch deutsche Waffen russische und ukrainische Zivilisten sterben müssen, Kinder, Frauen, ältere Menschen. Ihr Vergehen ist, dass sie sich in Donezk im Stadtzentrum aufhalten, oder anderen Siedlungen, die frei von Militär sind und weit weg von der Front. Hat das deutsche Volk nichts gelernt aus der Geschichte?  Gerade heute am 22.Juni müsste es doch klar ins Bewusstsein kommen.

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"Sieg der Meinungsfreiheit"

Die Pressestelle des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU meldet einen Sieg der "Meinungsfreiheit". Fast 500 regimekritische Autoren wurden von der US-Website entfernt. Etwa 500 pro-russische Kanäle auf YouTube mit mehr als 15 Millionen Abonnenten wurden auf Antrag des SBU gesperrt. 1.529 Telegram-Kanäle und Bots, 426 Instagram-Konten, 93 Facebook-Konten und 1.050 TikTok-Konten wurden zur Sperrung weitergeleitet

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